Reihenplanung Sek. II:

 

1. Beispiel: Martin Walser: Ohne einander  (LK 11/12)

 

         narrativer Strukturwandel als Funktion figuraler Selbst-, Fremd- und Wirklichkeitswahrnehmung

 

Std.

Teilthemen

1.

2.‑4.

5.

 

6./ 7.

8.

9.

10.

11./ 12.

 

13.‑15.

16./ 17.

18.

19./ 20.

Aspekte des Romans ‑ Schülerbeitrag zur Planung/ Gestaltung der U‑Reihe

Die Figurenkonstellation im DAS‑Turm, Ellens Rolle und Selbstwahrnehmung

Produktive Erarbeitung der komplexen Struktur hinsichtlich der Redewiedergabe in „Ohne einander“

Klausur

Grundbegriffe der Theorie des Erzählens

Wechselnde Perspektive ‑ neutrale Erzählhaltung

Ellens und Sylvis Naturwahrnehmung

Ellens, Sylvis und Sylvios Selbst‑ und Fremdwahrnehmung - das Kommunikationsquadrat

F. Schulz von Thun

„Über den Leser“ von Martin WALSER - produktive Erarbeitung des Begriffs Leerstelle

„Vormittag eines Schriftstellers“ (WALSER) - Sylvios Selbstverständnis als Schriftsteller

Differenzierung der Figurensprache ‑ „Hörcollage“ zum Roman

Rezensionen zu „Ohne einander“, Titelillustration, Rückblick auf die U‑Reihe

 

 

2. Beispiel: „Der Untertan“ ‑ Ein Roman Heinrich Manns (GK 12)

 

Std.

Teilthema

1./2.

 

3./4.

 

5./6.

 

7./8.

 

9./10.

 

11./12.

 

13./14.

 

15./16.

 

17./18.

Leseeindrücke und Deutungshypothesen / Heßling und sein Rollen‑Ich: Der Lebens­konflikt Heßlings, dargestellt an seiner Beziehung zu Agnes Göppel

Heßlings Kindheit - Entstehung der Untertanenmentalität / Autoritärer Charakter und frühkindlicher Triebverzicht ‑ Sozialisationsinstanzen (Horkheimer - Freud)

Ehe und Sexualität Heßlings als Spiegel der Unter­tanenmentalität und der Doppelmoral des Denkens (Situationsanalysen - Wertungen im Text)

satirische Entlarvung der an Macht‑ und Karrierestreben orientierten Denk‑ und Handlungsweisen Diederich Heßlings, dargestellt an seiner Beziehung zu Guste Daimchen

Heßlings Begegnungen mit dem Kaiser - die „Obrigkeit“ / Wiederholung: Theorie der Satire (Elemente, Merkmale)

Kaiserreden - Heßlingreden: historisch-polit. Motive zur Entstehung des Romans / Kurzbiographie Heinrich Manns

Die Darstellung der gesellschaftlichen Gruppierungen und Parteien / Die Bucks als Gegenspieler Heßlings­

Die Funktion Wolfgang Bucks als „Sprachrohr“ der Kritik am Geschehen (Plädoyer) / Historische Hintergründe des Romangeschehens

Die Staudte‑Verfilmung des Romans (Ausschnitte) / Die Rezeption des Romans: kritische Auseinandersetzung mit der Verfilmung und Abschlussdiskussion

 

© G. Einecke - www.fachdidaktik-einecke.de