Unterrichtsentwurf der
StRef’
Datum: Montag, 27.01.03
Schule:
Fach: Deutsch
Klasse: 5 a
Zeit:
Raum:
Fachleiter:
Hauptseminarleiter:
Ausbildungskoordinatorin:
Fachlehrerin:
Thema der Reihe: Von Schelmen und Narren:
Erzählung und Schwank.
Thema
der Stunde: Till Eulenspiegel beim Schneider[1] – das Präteritum der starken und schwachen Verben
im Rahmen des Erzählens
Thema der vorangegangenen Stunde: Wir setzen eine Erzählung zusammen – Wie Till Eulenspiegel nach Schilda kam (Georg Paysen-Petersen).
Thema der nachfolgenden Stunde: Till Eulenspiegel beim Schneider: szenisches Spiel.
Hausaufgaben zur heutigen Stunde: Keine
Das Reihenthema „Von Schelmen und Narren“ bietet sich besonders für die 5. Klasse an, da die SchülerInnen in diesem Alter sich meist selbst gerne Streiche ausdenken, motiviert sind von Streichen anderer zu erzählen und interessiert sind etwas über Streiche zu hören. So eignet sich die Figur des Till Eulenspiegels, der sein Leben mit dem Erfinden und Ausführen von Streichen verbringt, hervorragend um die Fantasie und Kreativität der SchülerInnen anzuregen.
Im Verlauf der Reihe sind folgende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt worden:
Nacherzählen verschiedener Till Eulenspiegel und Schildbürger Geschichten, Erfinden neuer Eulenspiegel Geschichten, Zusammensetzen von Geschichten (vorangegangene Unterrichtsstunde) und perspektivisches Schreiben. Durch den Umgang mit fiktionalen Texten lernten die SchülerInnen den Schwank als einfache literarische Gattungen kennen. Zusätzlich lernten sie die Merkmale einer Erzählung kennen (Einleitung, Hauptteil, Schluss, wörtliche Rede, Präteritum als Tempus des schriftlichen Erzählens, Spannung) und sie fertigten Steckbriefe zu Till Eulenspiegel an. Ein besonderer Schwerpunkt der Reihe lag auf dem Thema „Eulenspiegeleien“, d.h. die SchülerInnen beschäftigten sich mit dem Wörtlichnehmen von Redewendungen und deren eigentlicher Bedeutungen. In eigenen Textproduktionen sollten sie Sprache gezielt verwenden, indem sie Redewendungen zu einer Geschichte ausgestalteten.
Im Bereich der methodischen Kompetenz kennen die SchülerInnen das Unterrichtsgespräch sowie den Lehrervortrag. Sie sind mit (arbeitsgleicher, weniger mit arbeitsteiliger) Stillarbeit und gelegentlich mit entsprechender Partnerarbeit vertraut gemacht worden. Gruppenarbeit wurde bisher in dieser Klasse eher selten eingesetzt, was vermutlich auch an der großen Schülerzahl liegt.
Ich unterrichte in dieser Klasse drei Wochenstunden (Montag, Mittwoch, Donnerstag) und die Klassenlehrerin benutzt eine Wochenstunde (immer Freitags) dazu mit der Klasse ein Buch zu lesen („Zwei rostbraune Zöpfe“ von Raphaela Kehren), zu dem ein Lesetagebuch geführt wird. Aus diesem Grund mussten die SchülerInnen zu der heutigen Stunde keine Hausaufgaben anfertigen.
Die heutige Unterrichtsstunde ist die zehnte Unterrichtsstunde im Reihenkontext.
Das Neue der heutigen Stunde ist, dass die SchülerInnen über Sprache reflektieren sollen. Sie sollen anhand einer von mir didaktisierten Till Eulenspiegel-Geschichte (Till Eulenspiegel beim Schneider) die Flexionsformen des Verbs untersuchen und bilden. Die Bildung des Tempus „Präteritum“, das bisher nur als Merkmal einer Erzählung genannt wurde, steht nun im Mittelpunkt. Die SchülerInnen sollen das Präteritum als Tempus bewusst wahrnehmen, darüber reflektieren und es eigenständig bilden. Dabei sollen die SchülerInnen zwischen starken und schwachen Verben unterscheiden lernen. Die heutige Stunde dient somit der Erweiterung des Wissens im Bereich der grammatischen Terminologie. Notwendig wird das Thema auch dadurch, dass immer wieder einzelne Schülerinnen und Schüler Fehler bei der Bildung des Präteritums machen: vor allem in falscher Analogiebildung die schwache Form statt der starken verwenden.
Ein Problem könnte in der heutigen Stunde in einem unterschiedlichen Wissensstand der SchülerInnen bestehen, denn es war mir nicht möglich zu erfahren, inwieweit das Präteritum schon in der Grundschule thematisiert wurde. So kennen vielleicht schon einige SchülerInnen die Begriffe „starke“ und „schwache Verben“ und deren Unterschiede (Bildung mit –te oder Vokalveränderung). Dennoch habe ich mich dazu entschlossen dieses Thema zu behandeln, um bei allen Schülern und Schülerinnen in der 5. Klasse den gleichen Wissenstand zu erzielen und um ihr Wissen zu vertiefen.
Schwierig für mich könnte auch das Spiel (siehe Vertiefungs- und Übungsphase) mit den Till Eulenspiegel Karten werden, da die eine Hälfte der Klasse gegen die andere Hälfte spielt, was natürlich bei der großen Schülerzahl eine erhöhte Unruhe erzeugen könnte.
Lernweg:
Als Einstieg in die heutige Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen durch ein Rätsel (siehe Anlage 1) motiviert werden; ihr Interesse soll erregt werden, was wir in der heutigen Stunde über Till Eulenspiegel erfahren werden. Das Rätsel wird den Schülern auf Folie (OHP) präsentiert und soll auf den nachfolgenden Lesetext hinführen. Die SchülerInnen sollen in einem Wortsalat den Beruf herausfinden, den Till Eulenspiegel in unserem heutigen Lesetext hat.
In der ersten Erarbeitungsphase erhalten die SchülerInnen den Anfang der von mir didaktisierten Till Eulenspiegelgeschichte (siehe Anlage 2). Nach einem gemeinsamen Lesen sollen die SchülerInnen den weiteren Verlauf der Geschichte antizipieren. Dies dient der inhaltlichen Sicherung und die SchülerInnen können auf ihr in den vorangegangenen Unterrichtsstunden erworbenes Wissen zurückgreifen, indem sie vermuten, dass Till Eulenspiegel den Auftrag des Schneiders „mach den Wolf fertig“ wörtlich nehmen könnte.
Der Wechsel von der inhaltlichen auf die sprachliche Ebene - die Fokussierung - soll so erfolgen: Ich erläutere, dass die vorliegende Geschichte von jemandem aus der Originalfassung umgeschrieben wurde und dass wir noch überprüfen müssen, ob dieser Text überhaupt die Merkmale einer Erzählung aufweist. Die Schülerinnen und Schüler werden neben den anderen Merkmalen auch das „Erzählen im Präteritum“ nennen (s.o.) Zum Nachweis des Präteritums sollen sie in Stillarbeit die Verben des Textes unterstreichen, wobei sie die wörtliche Rede auslassen sollen. Dann sollen sie die gefundenen Verben vorstellen. Ich werde die Verben ungeordnet an die Tafel schreiben (siehe Anlage 3). [Es kann sein, dass die SchülerInnen auch Infinitive nennen werden. Dann werde ich die SchülerInnen auf die Zeit des Präteritums aufmerksam machen und sie auffordern die Infinitive in die richtige Zeit zu setzen.] Nach dieser Isolierung des grammatische Phänomens sollen die SchülerInnen im nächsten Schritt Ordnung in die Verben hineinbringen. Dazu frage ich, wie man sie ordnen könnte. Die SchülerInnen können vorschlagen: z.B. alphabetisch oder chronologisch oder eben nach der Form (-te / Vokalwechsel. Den letzten Vorschlag werde ich aufgreifen. Die SchülerInnen sollen nun im Schritt der Systematisierung erkennen, dass einige Verben am Ende immer ein –te haben und dass die anderen unterschiedliche Vokale haben. Ich werde das durch Farben an der Tafel deutlich machen, indem ich mir von ihnen zurufen lasse, welche Wörter an der Tafel zur einen oder anderen Sorte gehören. Im Schritt der Benennung erfahren die SchülerInnen, dass die Verben, die das Präteritum auf –te bilden „schwache Verben“ genannt werden und dass die, die ihren Vokal verändern, „starke Verben“ heißen.
Zur visuellen Unterstützung lege ich eine vorbereitete Folie (siehe Anlage 4) auf, in der die Verben nach stark und schwach geordnet sind, was auch durch Farben gekennzeichnet ist (rot/Löwe = stark , blau/Käfer = schwach). Die SchülerInnen sollen zur Sicherung in ihrem Text die starken und schwachen Verben ebenfalls farblich unterschiedlich umkringeln. Gemeinsam wird die Regel gebildet: Definition und Beispiel (s. Anlage 5).
In der zweiten Erarbeitungsphase bekommen die SchülerInnen die Fortsetzung der von mir didaktisierten Till Eulenspiegelgeschichte (siehe Anlage 6). In diesem Text sollen die SchülerInnen in Partnerarbeit die Infinitive aus den Klammern in das Präteritum setzen. Im anschließenden Unterrichtsgespräch wird das Erarbeitete gesichert und kontrolliert und SchülerInnen, denen noch etwas fehlt tragen das Fehlende auf ihrem Blatt nach. Die SchülerInnen sollen dann auch beantworten, ob das eingesetzte Verb stark oder schwach ist. Anschließend wird der Text gemeinsam gelesen und der Inhalt wird gesichert, indem die SchülerInnen erzählen, was sie an der Geschichte lustig finden. Dabei soll herauskommen, dass Till die Aussage „mach den Wolf fertig“ wörtlich verstanden hat. Eventuell können Vergleiche zu den vorher besprochenen Eulenspiegelgeschichten gezogen werden.
In einer Vertiefungs- und Übungsphase sollen die SchülerInnen in einem SPIEL Präteritumformen von starken und schwachen Verben bilden, und zwar nicht nur (wie in der Eulenspiegel Geschichte) in der 3. Person Singular, sondern in allen Personen. Dazu wird die Klasse in zwei Gruppen (A, B) eingeteilt. Aus jeder Gruppe kommt ein Schüler oder eine Schülerin an die Tafel, um den Punktestand festzuhalten. Aus jeder Gruppe suche ich nun in mehreren Spielrunden einzelne SchülerInnen aus, die aus dem von mir gebastelten Eulenspiegel- Kartenspiel eine Karte (s. Anlage 7) herausziehen müssen. Zu der auf der Karte ausgewiesenen „Person“ (ich, du er/sie...) müssen sie das Präteritum eines Verbs bilden das ich ihnen vorgebe (siehe Anlage ) bilden müssen. Alternativ könnten die SchülerInnen in den Gruppen sich auch selbst Verben aussuchen, aber aus Zeitgründen gebe ich die Verben vor. Je nach verbleibender Unterrichtszeit kommt jede Gruppe ca. fünf mal an die Reihe.
Als Hausaufgabe für die nächste Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen die Till Eulen-
spiegel-Geschichte im Präteritum zu Ende schreiben und dabei mindestens drei schwache und drei starke Verben aus einer vorgegebenen Verbliste verwenden (siehe Anlage 8).
Stundenziel
Teilziele
Die Schüler und Schülerinnen
sollen...
TZ 1: neugierig gemacht und eingestimmt werden auf die heutige Till Eulenspiegel Geschichte, indem sie in einem Rätsel den Beruf herausfinden, um den es in der Geschichte geht (Schneider).
TZ 2: den möglichen Handlungsverlauf der Eulenspiegelgeschichte antizipieren (z.B. Till nimmt die Stoffe einfach mit und geht weg; Till geht in den Wald und schießt einen Wolf; Till näht einen Wolf), indem sie den Inhalt des Anfangs der didaktisierten Eulenspiegelerzählung durch gemeinsames Lesen erfassen und eigene Ideen über den Fortgang der Geschichte formulieren.
TZ 3: das Präteritum als eines der Merkmale der schriftlichen Erzählung wiederholen, den Text unter diesem Kriterium überprüfen und dadurch auf die sprachliche Betrachtungsebene gebracht werden
TZ 4: das Präteritum der starken und schwachen Verben unterscheiden können, indem sie die Verben im Präteritum im Text unterstreichen und die Unterschiede (schwache Verben: Endung –te; starke Verben: Veränderung des Vokals) der Verben benennen.
TZ 5: die Regel zur
Bildung des Präteritums bei starken und schwachen Verben ausformulieren (s.
Tafelbild)
TZ 6: das Präteritum der schwachen und starken Verben bilden, indem sie vorgegebene Infinitive in der Eulenspiegelgeschichte ins Präteritum (3.P. Sg.) setzen und die gebildeten Formen als starke und schwache Verben benennen können.
TZ 7: die „Eulenspiegelei“ (Eulenspiegel nimmt Auftrag des Schneiders „mach den Wolf fertig“ wörtlich) erfassen, indem sie die Geschichte gemeinsam lesen und das „Lustige“ der Geschichte herausstellen.
TZ 8: die Bildung des Präteritums der starken und schwachen Verben üben und vertiefen, indem sie durch Kartenziehen zu verschiedenen Personen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie) von einem vorgegebenen Verb das Präteritum bilden.
Phase/Zeit/Teilziel |
Unterrichtsschritte/Unterrichtsinhalte |
Unterrichts-formen |
Medien |
EinstiegTZ 1ca. 2 Min. |
S lösen Rätsel (Um welchen Beruf geht es in der Till Eulenspiegelgeschichte, die wir gleich lesen werden? (Antwort: Schneider) |
LF (Lehrerfrage) |
Folie/OHP (1) |
Erarbeitung I TZ 2, 3 ca. 10 Min. |
S lesen Anfang des Textes „Till Eulen- spiegel beim Schneider“ vor S antizipieren Fortgang der Geschichte (Inhaltsebene) Fokussierung: S sollen die Merkmale der Erzählung wiederholen und dabei „Präteritum“ nennen (Sprachebene) S sollen zur Überprüfung der vorliegenden Erzählung die Verben unterstreichen (wörtl. Rede soll ausgelassen werden) L sammelt vorgestellte Verben ungeordnet an Tafel S sollen Ordnung in die Verben bringen
L strukturiert auf Zuruf das Tafelbild: Unterscheidung zw. starken und schwachen Verben |
SV UG LF EA SV LF |
AB (2) Tafel (3) |
Sicherung I TZ 3 ca. 5 Min. |
L legt vorbereitete Folie mit starken und schwachen Verben auf S umkringeln auf ihrem AB starke u. schwache Verben farblich unterschiedlich S bilden die Form-Regel zu „Präteritum der starken und schwachen Verben“ |
LV UG |
Folie/OHP (4) Tafel (5) |
Erarbeitung II/Sicherung II TZ 4, 5 ca. 15 Min. |
S bekommen Fortsetzung der Eulenspiegelgeschichte S setzen vorgegebene Infinitive ins Präteritum und vervollständigen somit die Geschichte Gegenseitige Kontrolle erfolgt im UG S unterscheiden zw. starken und schwachen Verben S lesen Geschichte vor
Eventuell: Vergleiche zu vorher gelesenen Eulenspiegelgeschichten
spiegel-Geschichte?“ |
PA SV LF UG |
AB (6) |
Vertiefung I/Übung TZ 6 ca. 11 Min. |
SPIEL mit Till Eulenspiegel-Karten - Punkte-Addition an der Tafel
|
GA EA |
Selbstgebastelte Karten (7) Tafel |
Hausaufgabe/Vertiefung IIca. 2 Min. |
S schreiben Ende zu Geschichte und verwenden mindestens drei starke und drei schwache Verben im Präteritum |
EA |
AB (8) Hefte |
§ Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe I. Gymnasium in NRW. Deutsch. Ritterbach Verlag. Frechen, 1993.
§ Deutsch in... 5. Hg. von Peter Kohrs. Schöningh Verlag. Paderborn, 1997.
§ Deutschbuch. Sprach- und Lesebuch. Hg. von Biermann H. und Schurf B. Cornelsen Verlag. Berlin, 1997.
§ Verstehen und Gestalten E 5. Sprachbuch für Gymnasien. Ausgabe E. Bd. 5 (5. Schuljahr). Hg. von Notzon, K. Oldenbourg Verlag. München, 1995.
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Anhang:
(1)
Rätsel:
In folgendem Wortsalat ist der Beruf versteckt, um den es in der
Till Eulenspiegel-Geschichte, die wir gleich lesen werden, geht.
Findet ihr ihn?
SCHERENÄHENNADEL
FADENSTOFFSCHERE
KNÖPFESTRICKENGTZ
STOFFSCHNEIDERATU
BHGFINGERHUTKNÖPF
NÄHNADELLOCHSCHTR
(2) Text (A):
Till Eulenspiegel beim
Schneider
Eines Tages ging Eulenspiegel nach Berlin um als Schneidergeselle zu arbeiten. Der Schneidermeister lachte, freute sich über den neuen Mitarbeiter und er übergab dem Till sogleich Arbeitsaufträge.
Er trug dem Till auf einen grauen Bauernrock aus Wolfsfellen, der noch ungenäht da lag, fertig zu nähen. Er sagte: „Till, mach den Wolf fertig und geh danach zu Bett.“ Eulenspiegel antwortete: „Ja Meister, ich mache es.“ ...
(3) erwartetes Tafelbild:
ging sagte übergab
lachte freute lag
trug auf
antwortete
(4)
Folie:
|
Starke Verben |
schwache Verben |
||
|
|
|
||
|
gehen |
ging |
lachen |
lachte |
|
übergeben |
übergab |
freuen |
freute |
|
auftragen |
trug auf |
sagen |
sagte |
|
da liegen |
lag da |
antworten |
antwortete |
►Vokalwechsel ►Endung -te
(5) Regel als Tafelbild:
Das Präteritum des starken Verbs wird mit einem Vokalwechsel gebildet:
tragen → sie trug
Das Präteritum des schwachen Verbs wird mit der Endung -te / -ten gebildet:
sich freuen → er freute sich / wir freuten uns
(6) Text (B):
1. Aufgabe: Wir
erzählen wie es weiter ging. - Setze im folgenden Text die Verben aus den
Klammern ins Präteritum. Achte dabei auf die Formen der starken oder schwachen
Verben.
Also ----------- (nehmen) Till den grauen Rock,
----------- (schneiden) ihn auf und ------------- (machen) daraus einen Kopf
wie von einem Wolf. Dazu -------------(nähen) er Leib und Beine und
-------------(stellen) sein Kunstwerk so auf, dass es wie ein Wolf
-------------- (aussehen).
Danach
---------- (legen) er sich ins Bett und ---------- (schlafen).
Am nächsten Morgen
----------- (finden) der Schneidermeister den Wolf im Zimmer stehen. Völlig
aufgelöst -------------- (rufen) er: „Till, was, zum Teufel, hast du
gemacht? Einen solchen Wolf
meinte ich nicht. Ich nannte nur den grauen Bauernrock einen Wolf.“
Als Eulenspiegel das
-----------(hören) ...
(7) Karte des Kartenspiels:

(8) Hausaufgabe:
Schreibe
die Till Eulenspiegel-Geschichte im Präteritum zuende und verwende mindestens
drei starke und drei schwache Verben aus der folgenden Verbliste.
schreien
lachen
laufen
bügeln
verkaufen
werfen
essen
zaubern
kleben
trinken
Entwurf leicht modifiziert und ergänzt:
© G. Einecke - www.fachdidaktik-einecke.de
[1] Zugrundegelegt wird eine von mir didaktisierte Erzählung aus: Till Eulenspiegel. Vollständige Ausgabe des Textes von Hermann Bote. Hg. Siegfried H. Sistermann. Insel, Frankfurt/Main 1978, S. 135.