Rechtschreibunterricht - als grundlegende Methoden gelten:
die visuelle = wiederholt lesen - und so Wortbilder einprägen
die akustische = aufmerksam hören - und so Klänge unterscheiden (Phoneme / verbunden mit der folgenden)
die sprechmotorische = deutlich sprechen - und so lautreines Sprechen üben
die schreibmotorische = gegliedert schreiben - und so Wortbilder (s.o.) üben und Silben, Morpheme etc. mitvollziehen
die semantische = Laut-, Buchstabenketten, Morpheme und Wörter in ihrer Bedeutung erfassen - und so (vor allem gleich klingende) Wörter inhaltlich unterscheiden
die kognitive = Gesetzmäßigkeiten erfassen - z.B. gram. Regeln der Groß-/Kleinschreibung, der dass/das-Schreibung etc.
die mnemotechnische = Ausnahmen einprägen, Fremdwörter einprägen etc. - dabei z.B. Eselsbrücken anwenden
die nachforschende = bei Unklarheiten in Wörterbüchern (DUDEN etc.) nachschlagen - und so vor allem auch Spielräume einbeziehen (s. neue Rechtschreibung mit Varianten)
die selbstevaluierende = eigene Texte überprüfen - dabei Fehlerschwerpunkte ausmachen und an ihnen arbeiten, Regelheft anlegen, Fehlerschwerpunkt-Liste, Textüberarbeitungen etc.
(z.T. nach Menzel, PD 32/1978, 20 -ergänzt)
"Methoden und Arbeitstechniken" im Kernlehrplan Deutsch Gymnasium Sek. I NW 2004:
grammatische Proben anwenden: Klang-, Weglass-, Ersatz- und Umstellprobe
Rechtschreibstrategien anwenden: z.B. Ableitung vom Wortstamm, Wortverlängerung, Ähnlichkeitsschreibung
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