(Ricarda
Sohns, Andrea Tewes, Natascha Borgetto)
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Beach, The (2000) - Regie: Danny Boyle, Buch Alex Garland
http://german.imdb.com/Title?0163978
die Zivilisation
3:
der Strand
4:
die Karte -> der Weg zur Insel
Szene 7-11
9: Kopie der Karte -> die
Insel
Szene
12-24: das Paradies
21: R + F
23: R’s Heldenkampf
Szene
25 <-
die
Reisfahrt -> Szene 26-46: Verdunklung
28: der Haiangriff
31: R’s Alpträume
32: R wird ausgestoßen
33: R verliert F
34-40: R‘s Farmerjagd
41: Tod der Neuankömmlinge
45: R tötet Christo
46: Sal will R opfern
der Weg zurück <-
das Foto
Perspektiven
einer möglichen Kontextuierung/Anbindung der Unterrichtssequenz „The Beach – ein Paradies“ im Rahmen des Deutschunterrichts
der Sekundarstufe II:
1.
Innerhalb des Deutschunterrichts
▪
im Kontext einer
Unterrichtssequenz zur Epoche der Romantik mögliche Anbindung an das Motiv der
unerfüllten Sehnsucht und der Reiselust (Fernweh/Heimweh) i. Sinne einer
Aktualisierung [Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts, Die zwei
Gesellen, Sehnsucht; Novalis: Hyazinth und Rosenblüte; Wanderlieder etc.]
▪
motivische Verknüpfungen
mit dem Genre des Abenteuerromans/der Abenteuergeschichte bzw. dem Bildungs-
und Entwicklungsroman: vom Simplizissimus bis zum Adventure-Game [Schelmuffsky, Simplicius Simplizissimus, Don
Quichotte, Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre...]
▪
Verknüpfung mit
dem Genre der Robinsonade, z.B. im Rahmen der Lektüre eines fremdsprachigen
Textes in deutscher Übersetzung [Robinson Crusoe und seine Wirkungsgeschichte]
und/oder im Vergleich mit anderen Filmen [Outcast, die blaue Lagune...]
2.
Im fächerübergreifenden/-verbindenden Unterricht
▪
mit dem
Englischunterricht: Vgl. mit der literarischen Vorlage [Alex Garland, The Beach] oder mit
William Golding, Lord of the
Flies [als Lektüre oder im Vergleich der filmischen Adaptionen]
▪
mit dem
Religionsunterricht: das Paradiesmotiv/utopische Träume [Schöpfungserzählungen,
Schlaraffenland, Reich Gottes; Thomas Morus, Utopia; negative Utopien] oder
ethisch-anthropologische Fragestellungen [ist der Mensch von Natur aus böse?,
Schuldfrage]
▪
mit dem
Erdkundeunterricht: gibt es einen sanften Tourismus? [ökologische Folgen des
Tourismus im Zusammenhang mit den Produktionsbedingungen des Films;
Gegenüberstellung Thailand – Tibet]
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FILMTECHNISCHE |
SZENE 16
(Die Gemeinschaft
zeigt den drei Neuankömmlingen den Strand.) |
SZENE 25 (Sal und Richard
fahren nach Ko Phangang,
um Reis zu besorgen.) |
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Einstellungsgrößen (Weit, Totale, Halbtotale,
Halbnah, Nah, Groß, Detail) |
alle
Einstellungsgrößen |
Nah, Groß |
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Perspektive (Normalsicht,
Vogelperspektive, Froschperspektive) |
alle Perspektiven |
Normalansicht |
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Kamerabewegung (Schwenk, Fahrt, Zoom) |
Fahrt (auf Betrachter zu)
und Schwenk (mit Betrachter) |
Statik und Fahrt
(Telefonzelle!) |
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Licht/Farben |
grün, weiß, blau helles Tageslicht,
Sonnenlicht, natürliche Farben |
abends, dunkel, künstliches Neonlicht |
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Schärfenbereich (Unschärfe-Schärfe) |
scharf, klar |
unscharf |
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Ton/Sprache (on- und off Ton,
Sprachstil) |
Sprachlosigkeit,
Lachen, Interjektionen, on-Ton |
drastische, aggressive
Sprache: „Krebsgeschwüre, Parasiten, die die ganze beschissene Welt
auffressen“ off-Ton |
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Geräusche |
natürliche Geräusche
(Vogelstimmen, äffen Affen nach) |
Autohupen,
Motorengeräusch, Zusammenstoss, Grölen, Menschen übergeben sich |
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Musik |
Moby: „Porcelain“
(elektronisch, aber ruhig, meditativ, harmonisch, perlend, wirkt natürlich) |
Techno (laut, schnell, hektisch, stampfende Beats) |
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Schnitttechnik (harte und weiche
Schnitte) |
weiche Schnitte:
Blättern in einem Fotoalbum, einzelne Eindrücke |
harte Schnitte: Schnelllebigkeit,
pulsierende Nacht- und Großstadtleben |
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WIRKUNG |
positive Stimmung Entspannung/Harmonie Ruhe Natur-Idylle Verbindung von Mensch
und Natur |
negative Stimmung Hektik Großstadttreiben/künstliche
Welt Chaos + Isolation des
Helden |