Jahresplanung - RLL Deutsch Sek. I (5. - 10. Schulj.) - Gymnasium
NRW. 1993
(ab 2004: s. Kernlehrplan)
Lernorganisation:
- Prinzip der Integration: Verknüpfung der Lernbereiche
„Sprechen und Schreiben - Umgang mit Texten - Reflexion über Sprache“ - unter
Dominanz auch eines Bereichs - daneben auch Phasen nach dem Lehrgangsprinzip
möglich, wenn funktional
- Themen-/Problemorientierung - Schülerorientierung -
Gegenstandsorientierung
- Exemplarizität: sinnvolle Reduktion - motivationales
Potential
- Wissenschaftspropädeutisches Lernen: Kenntnisse -
Methoden
- Schülerorientiertes Arbeiten: Erfahrungswelt -
selbständiges Arbeiten - Anschaulichkeit
Arbeitsformen:
- Unterrichtsgespräch - Lehrervortrag - Partner- und
Gruppenarbeit - Einzelarbeit
- Unterrichtsprojekte: fachintern - fächerübergreifend à Eigeninitiative,
Problemlösung, Präsentation
- Freiarbeit: individualisierend - materialorientiert
- Übung und Wiederholung
- Hausaufgaben: die einzelne Hausaufgabe unbenotet,
jedoch überprüft - untere Klassen
nachbereitend, später auch vorbereitend (Lektüre) - Begrenzung (für alle Fächer
zusammen!) je Tag: Jg. 5/6: 90 Minuten, 7 - 10: 120 Minuten.
Deutsch außerhalb des Klassenraums: Bücherei, Theater, Exkursionen, Lesungen...
Halbjahresplanung:
Obligatorik - verbindliche Vorgaben:
-
70 % lehrplangebunden - 30 % freie Planung
- Unterrichtsvorhaben:
3 - 4 Unterrichtsvorhaben je
Halbjahr = Lernsequenzen von je ca. 10 - 12 Stunden mit Aufgabenschwerpunkte und Anforderungen aus
den drei Teilbereichen des Faches
- insgesamt verbindlich in: 5/6: 7 - 7/8: 6 - 9/10: 6 -
Rest frei
- Vorstellung in der Klassenpflegschaft
Obligatorik inhaltlich:
- Festlegungen im Lehrplan zu den drei Teilbereichen für
jede Jahrgangsdoppelstufe
- Vereinbarungen zur Verteilung der verbindlichen
Unterrichtsvorhaben durch die Fachkonferenz
Umgang mit Texten:
▪
je 5/6, 7/8,
9/10: epische, lyrisch und dramatische Texte verschiedener Epochen,
▪
Medientexte und
-formen
▪
je Jahrg.:
Ganzschriften
▪
in SI: liter.
Kurzformen, Drama, Roman
Rechtschreibung und Zeichensetzung:
- kontinuierlicher Lernprozess - konkrete Anlässe
- Wortschatz (ab Grundschulwortschatz 1000 Wörter) -
Regeln - selbständige Arbeitsmethoden (Korrektur, Nachschlagen...)
- differenziert - individualisiert - nicht
kontrastierend
Reflexion über Sprache:
- integrierter und funktionaler Sprachunterricht:
Einsichten in die Wirkung und Funktion - Vermittlung von Formen und Bedeutungen
- elementares Wissen gram. Begriffe und
sprachanalytischer Verfahren bes. die semantische, pragmatische, grammatische
und stilistische Analyse
- von situations- und problemgebundener zu kontext- und situationsunabhängiger Reflexion
- operationale, experimentelle und spielerische
Verfahren - zur Übung auch lehrgangsartig
Zusammenstellung: © G. Einecke - www.fachdidaktik-einecke.de