Sequenzbildung - Kursfolge in der gymnasialen Oberstufe
● Prinzip der Sequentialität: 11/1 bis 13/11 sechs Kurse - fachliche und
überfachliche Lernstrategien langfristig aufbauen - mit der Obligatorik zu
verbinden
● Verknüpfungsprinzip: Kontinuität des Lernprozesses zwischen den
Unterrichtsvorhaben à erkennbare Verbindung von Themen, Fragestellungen und
Methoden
● Prinzip der Progression: wachsenden Komplexität der Lernaufgaben à kontrastierendes und vergleichendes Arbeiten - immanente Wiederholungen
● Prinzip der offenen Planung: auch eigene Entscheidungen der Lerngruppe über
Zugriffe und Verfahren - Beurteilung ihres Nutzens für die Auseinandersetzung
mit den jeweiligen Gegenständen
● Prinzip der sachbezogenen Interaktion: adressatengerechtes Kommunizieren -
Metakommunikation
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(in
der Regel durchgehend 10 bis 11 Grundkurse = 30 bis 33 Wochenstunden)
► in 11:
wissenschaftspropädeutische Vorbereitung für die Qualifikationsphase
inhaltlich und methodisch, d.h.
▪ eine breite fachliche Grundlegung
▪ eine systematische Methodenschulung in
fachlicher, fachübergreifender und kooperativer Hinsicht
▪ Einblicke in die spezifischen Anforderungen von
Leistungskursen: dort exemplarische Vertiefung, verstärkt Methoden,
Textvielfalt, Intensität der Analyse (Ganzschriften im Vergleich mit
Partial-Lektüren), fachspezifische Themen, Rückgriff auf Bezugswissenschaften
▪
Angebote zur Angleichung
der Kenntnisse
(RLL SII 1999, S. 50f.)
Zusammenstellung: © G. Einecke - www.fachdidaktik-einecke.de