Klausurbewertung
SII: kriterienorientiert
Klausur - Kurs: GK 12.2 Datum: Anzahl der Stunden: 4
Unterrichtsreihe: Heinrich Mann: Der Untertan (dtv)
Textgrundlage: Buch S. 260 u. - 264 o.
Aufgabenstellung:
▪ Analysiere die Rede D. Heßlings unter den Aspekten: Situations- und Handlungselemente, Argumentationsverlauf, rhetorische Mittel
▪
und interpretiere den Text
mit Blick auf die Rolle des Erzählers
Kriterien
Verstehensleistung
1. zu Situation
und Handlung 2. Argumente (Art u. Folge)
3. rhetorische
Mittel 4. Erzähler-Rolle als Satiriker
Darstellungsleistung
1. Textaufbau / Leserführung 2.
Zitierweise
3. erklärend + deutend formuliert
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Name |
Verstehen |
Verstehen |
Darstellen |
Darstellen |
Mängel* |
Sonstiges |
Note |
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Kriterien: |
1. - 2. |
3. - 4. |
1. - 2. |
3. |
RZG / ALS |
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1) Wilhelm |
0 - + |
+ 0 |
+ 0+ |
+ |
12+7 / 6 |
Absätze!! |
3 + |
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2) Ahlen |
\ 3 |
/ |
\ 4 |
/ |
61+9 / 7 |
Abwertung! |
4- |
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3) Kaspers |
\ 2 |
/ 5 |
4 2 |
2 |
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3 |
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1)
grobe Notentendenz: 0= durchschnittl., +
; - ; und Zwischenwerte
2) 3)
zusammenfassende Teilnoten und Einzelnoten zu Kriterienbereichen
* Mängel:
Normfehler (R Z G) und Stilmängel (A L S...) führen in überdurchschnittlicher
Häufung zu Abwertung, bis zu 1 Note
Die
Tabelle zeigt unterschiedliche Arten, wie Lehrerinnen und Lehrer bei der
Bewertung vorgehen:
1) mit
Symbolen zu jedem Kriterium, um Tendenzen der Leistungen zu gewichten
2) mit
Teilnoten, um die Verstehens- und Darstellungsleistung festzuhalten
3) mit gezielteren Teilnoten, um näher an den Kriterien zu liegen.
Diese Berechnungsmodi
werden intern vom Lehrer angewendet. Eine Klausur erhält nur eine Gesamtnote. Teilnoten
werden nicht unter die Klausur geschrieben. Sie dienen dem Lehrer wohl als
Gedankenstütze dazu, den Schülerinnen und Schülern im Verbalgutachten die
erreichten Kriterien und die Stärken und Schwächen der Leistungen zu
verdeutlichen, so dass die Gesamtnote nachvollziehbar wird.
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Die Kriterien der Beurteilung
werden abgeleitet aus den zentralen Lernzielen der Unterrichtsreihe.
D.h.: In der Vorbereitung der Klausur haben die Schülerinnen und Schüler
geübt, an verschiedenen ähnlichen Texten mit Rede-/ Gesprächssituationen zu
beobachten:
▪
bedeutsame Einflüsse aus der
Situation und Handlung
▪
zentrale Argumente
beteiligter Gesprächsbeteiligter / Redner
▪
genutzte rhetorische Mittel
▪
die Rolle des Erzählers, um
festzumachen, welche Intention aus der Gesamtanlage und Präsentation der
Situation zu entnehmen ist.
Außerdem wird schon länger an der sparsamen expliziten Leserführung (in Stilvarianten), am Aufbau einer Textanalyse, am Zitierverfahren und am eigenen Formulierungsverhalten (erklären, deuten) geübt.
Für die
Klausur wird dann ein Erwartungshorizont erstellt: Zu den einzelnen
Kriterien wird vom Textausschnitt her konkretisiert, welche Beobachtungen am
Text die Schülerinnen und Schüler analytisch einbringen müssten und was davon
als Minimum nach den Vorarbeiten im Unterricht zu erwarten ist; und welche Deutungsschwerpunkte
aus der Analyse hervorgehen sollten.
© G. Einecke - www.fachdidaktik-einecke.de