Sprachreflexion S II -integriert
Sprache der Gefühle - Expressionen – in:
Goethe: Die Leiden des jungen Werther / S. ...
Ausdrucksvarianten – sprachliche Formen:
1. Sprechton: hart, sanft, schroff, weich...
2. Sprechmelodie: gedehnt, säuselnd, abgehackt,
musikalisch...
3. Anredeformen: du, Sie; Süße, Liebster; Hallo, ciao...
4. expressive Sprachhandlungen: loben, tadeln, vorwerfen,
kritisieren, ...
5. wertende Adjektive: sanfter Abendwind, wunderbare
Töne, herrliches Geschöpf...
6. Synästhesien: helle Töne, schreiendes Rot
7. Oxymora (Singular: Oxymoron): schwarze Milch, heftiges
Schweigen...,
8. Interjektionen: ah, huch, oje ...
9. als Interjektionen gebrauchte Imperative: komm! geh!
...
10. Ich-Aussagen (Ausdrücke in der 1. Person): Ich freue
mich; ich bin glücklich; ich bin wütend; ich finde gut/schlecht, dass...
11. Gefühlsbegriffe: Vertrauen, Niedergeschlagenheit,
Liebe, Trauer, Hass, Freude, Wut, Angst ...
12. alle bildlichen Formen/Vergleiche und Metaphern: wie
ein Vorhang umgibt mich das Stimmengewirr; einer muss ja das Eis brechen; du
Räuber, schnuppern, anbändeln, steiler Zahn, ...
13. Symbole: Herz, Licht, Löwe, Sonne,...
14. emotionale Füllwörter: natürlich, sicher, irgendwie,
ehrlich...
15. Redensarten: Was sich liebt, das neckt sich.
16. Rollen-Hinweise: Ich als ..., Ich würde meinen ...
17. affektive Stufen: z.B. der Bejahung: ja / genau / prima / wunderbar / wahnsinnig //
der Verneinung: nein /
falsch / schlecht / fürchterlich / Quatsch
18. Vergewisserungsfragen: Nicht wahr?! Oder nicht?!
19. Formen der Gruppensprache: anmachen, aufreißen, ...
20. Kose- und Schimpfnamen: Bärlein,
Schwachkopf...
21. Hyperbeln, Übertreibung/Untertreibung: du bist die
Schönste, ich bin wahnsinnig vor Glück, ich mag dich schon...
22. Steigerungswörter/Gradadjektive(ohne semantischen
Eigenwert): riesig, irre, affengeil,...
23. Stilformen der Häufung/Akkumulation: ich denk an dich, dich,
dich ...
24. Tabuwörter und ihre Umschreibungen (Periphrasen): Liebe machen ... - du **** - alle „...“-Wörter in der Literatur und eindeutige
Bezeichnungen vor allem im sexuellen Bereich
25. Anspielungen und Zweideutigkeiten (gebräuchliche
vorherrschend mit männlicher Perspektive): sich in die Kurve legen ...
26. in der Syntax sind oft expressiv bedingt: Satzbrüche
(Anakoluth) - Ich geh, wenn überhaupt, geh ich mit dir. / Abbrechen
(Aposiopese) - Wenn wir nicht...ach lassen wir das. / Einschübe (Parenthese) -
Heute - ja wirklich - will ich dir...
27. unkonventionelle Neuschöpfungen zwischen
Partnern/Neologismen: wir vollern, mein Buba...
28. Konzentration auf das emotionshaltige Wort im Satz:
vgl. Die Nachricht bestürzt uns. → Das Bestürzende an der Nachricht ist
...
29. konnotationshaltige Wörter: Weib, rot, macho, ...
30. Euphemismen (verhüllende Formen): „ableben“ statt
„sterben“; „wieder solo“ statt „geschieden“ ...
31. kommunikative Riten: grüßen, danken, einladen,
verabschieden, geloben, komplimentieren, entschuldigen, Witze erzählen...
32. Kontaktgespräche: Plauderei, Höflichkeitsgespräch,
Intimdialog, Affektentladung
33. Innenperspektive: mich überströmt ein milder
Schauer...
34. Kontraste: hell - dunkel, ...
35. gefühlshaltige Situationen: hier lieg ich im Grase...,
über mir die Sterne..., beim Tanze...,
>> Suche in deinem Text entsprechende
Expressionen aus und ordne diesen Nummern entsprechende Zeilen-Nummern
aus dem Text zu:
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